Frieden stiftende Familienaufstellungen

Gewalttätige Ereignisse lassen uns schockiert fragen: "Wie konnte das nur geschehen!?" 

Aufstellungen decken Hintergründe von Gewalt auf - und bieten Lösungsansätze.

Das interessiert sie? Lesen sie wieter ...

 

 

 

 

Die Arbeit mit von Wut und Gewalt erfüllten Klienten zeigt, dass das Familienstellen hier über die Grenzen der Familie hinausgeht. Wenn es in Familien Täter aus Kriegen gibt, Vertreibungen, Flucht, Mord, anderes Unrecht, dann sieht man z.B., dass der Stellvertreter des Täters keine Reue zeigt, hingegen ein später Geborener mit dem Täter identifiziert ist oder die Opfer sühnen möchte. Die daraus entspringende blinde Wut und Gewaltbereitschaft zeigt sich als eine der Ursachen für die uns oft so unverständlich erscheinenden Gewalttaten im Leben, z.B. auch rechter Gewalt.

Erst wenn Opfer und Täter in der Aufstellung angeschaut werden und wir uns nicht mehr über die Täter erheben, sonder auch sie ihren Platz im System bekommen, gelingt es manchmal, dass ein Täter beginnt, seine Schuld zu fühlen und zu tragen - und Frieden einkehrt. - Der Sohn, Enkel oder Urenkel  kann sich im Angesicht der Opfer und Täter aus seiner "heldenhaften" blinden Rolle zurückziehen und ein ganz normaler Mensch sein.

Unsere 2002  begonnene Arbeit mit straffällig gewordenen Jugendlichen zeigt in beeindruckender Weise, wie erleichtert und glücklich Jugendliche sich fühlen, wenn sie sich aus ihren schicksalhaften  Verstrickungen mit dramatischen Folgen befreien dürfen.

Mit geballter Faust kann man sich nicht die Hände schütteln.