Trauma-Aufstellungen - "Aufstellen des Anliegens"

Traumata sind die Hauptursache für Beziehungsstörungen. 

Sie ziehen sich oft durch mehrere Generationen.

Die ursprüngliche Traumaerfahrung - in vielen Fällen der erste hilflose und ohnmächtige Versuch eines Kindes, einen sicheren, Halt gebenden emotionalen Kontakt zu seiner traumatisierten Mutter aufzubauen - wiederholt sich im Laufe des Lebens mit anderen Menschen. 

"Traumatische Erfahrungen beeinträchtigen die Bindungsfähigkeit von Menschen. Mütter oder Väter können sich ihrem Kind emotional nicht öffnen, weil sie den Kontakt mit ihren eigenen traumatisierten Anteilen fürchten müssen." (Prof. Franz Ruppert) 

Verzweiflung, Verlassenheits- und Einsamkeitsgefühle, Angst, Wut, Trauer treten zurück hinter die Überlebensstrategien Rückzug, Selbstaufgabe, Ringen um Aufmerksamkeit, Idealisierung und Verdrängung,   Wir sehen dann Hyperaktivität, Depressionen, Süchte, Psychosen, körperlichen Erkrankungen, Gewalt, ..... 

Wie, wo, warum der Einzelne in Traumageschehen eingebunden ist, zeigt eine Aufstellung. Aufstellungen sind eine schnelle und einzigartige Methode, Lösungen aus mehrgenerationalen traumatischen Verstrickungen herbeizuführen. Wir lernen, unsere Symptome besser zu verstehen, Realität von Illusion zu unterscheiden und eigene Gefühle von übernommenen zu trennen. Das "Aufstellen des Anliegens" unterstützt die Entwicklung von größerer Klarheit, Selbständigkeit und verantwortungsvollem Handeln. Die Gefahr einer Retraumatisierung wird reduziert. Sehr zu empfehlen ist auch Professor Franz Rupperts Video-Vortrag zu Symbiose und Autonomie: http://www.jahnsmedia.de/presentation/2331Rupp110307/ und www.franz-ruppert.de