Kunstkrankheiten

Kunstkrankheiten - Giftwirkungen aus Sicht der Homöopathie Hahnemanns

In den §§ 74ff Organon teilt Hahnemann die chronischen Krankheiten in drei Gruppe ein, in

 - die erkünstelten,

 - die uneigentlichen und

 - die natürlichen chronisch-miasmatischen.

Diese intelligente Einteilung trifft heute noch zu, wenn wir  den Begriff der erkünstelten (=“Kunst“)-Krankheiten um alles, was uns die Industrie mit ihrem wissenschaftlichen Fortschritt in den vergangenen Jahrhunderten beschert hat, erweitern. Und das ist bekanntlich eine Menge. Man denke nur an die Missbildungen durch Contergan, an die Opfer von Seveso, Bhopal und Tschernobyl, an den Elektrosmog, die Holzschutzmittelgeschädigten, usw.

Jeder hiervon Betroffene leidet an einer Kunstkrankheit.

Hahnemann beschreibt solche als“(…) die traurigsten, die unheilbarsten, und ich bedauere, dass, wenn sie zu einiger Höhe getrieben worden sind, wohl nie Heilmittel für sie scheinen erfunden oder erdacht werden zu können.“ (ORG VI, §75)  Vor allem  gilt dies, wenn der Mensch vorher bereits an einer natürlichen chronischen Krankheit litt, dann nämlich kommt es zur Komplizierung beider, die „(…) den bisher einfach Kranken doppelt krank, das heißt, um vieles kränker und unheilbarer, bisweilen ganz unheilbar machen, ja selbst oft töten.“ (ORG VI, §41) S. dazu auch unter "Hein Pscheidl" im Internet.